Innovative in-situ Verfahren
Um unseren Technologievorsprung zu sichern, investieren wir ständig in die Entwicklung innovativer Verfahren. Daraus sind zahlreiche Patente entstanden. Wir arbeiten eng mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen. Ziel unserer Forschungsaktivitäten ist es, die Effizienz unserer Verfahren weiter zu verbessern, um unseren Kunden kostengünstige und umweltfreundliche Lösungen anzubieten.

Die innovativen Verfahren werden sehr häufig eingesetzt, um langwierige Grundwassersanierungen zu beschleunigen oder die Sanierung bei hohen Konzentrationen wirtschaftlich durchführen zu können.


Unsere innovativen Verfahren zur Grundwasserreinigung

  • Insitu-Chemische Oxidation (ISCO-Verfahren)
    Bei der Insitu-chemischen Oxidation werden gezielt chemische Oxidationsmittel wie z.B. Kaliumpermanganat in den Grundwasserleiter injiziert, um die Schadstoffe bereits im Untergrund abzureinigen.
  • Insitu-Chemische Reduktion (ISCR-Verfahren)
    Hierbei werden reduzierende Chemikalien wie z.B. Melasse in den Untergrund eingebracht und reagieren hier mit den Schadstoffen, wodurch diese chemisch zerstört werden.
  • Unterirdische Enteisenung oder Entmanganung
    Die Enteisenung und/oder Entmanganung wird als eigenständiger oder zusätzlicher Aufbereitungsschritt eingesetzt, um die neben den abzureinigenden Schadstoffen auftretende Eisen- oder Mangangehalte zu reduzieren. Dabei wird das Eisen und Mangan aufoxidiert und anschließend in einem Sandfilter abgetrennt
  • BiofilmreaktorDie ZÜBLIN-Biofilmreaktoren arbeiten mit standorteigenen Mikroorganismen nach dem Biofilmverfahren und werden zur effektiven Reinigung von Grundwasser, Sickerwasser oder Prozeßabwasser eingesetzt.
  • Grundwasserzirkulationsbrunnen (Hydro-Airlift)
    Beim HydroAirlift handelt es sich um ein spezielles Verfahren, bei denen das kontaminierte
    Grundwasser nicht abgepumpt, sondern durch Sanierungsbrunnen direkt im Untergrund in-situ gereinigt wird. Es besteht aus einem kombinierten Förder- und Schluckbrunnen, die als Grundwasserzirkulationsbrunnen (GZB) bezeichnet werden. Durch die Grundwasserentnahme und Infiltration wird im Untergrund eine Grundwasserzirkulation erzeugt. Der Bereich innerhalb dieser Zirkulationswalze wird dabei intensiv durchspült und abgereinigt.
  • Thermisch unterstützte Verfahren (Dampfinjektion)
    Die
    Bodenluftabsaugung ist ein bewährtes Verfahren zur Entfernung leichtflüchtiger Schadstoffe aus der ungesättigten Bodenzone. Wird in diese Bereiche zusätzlich Wärmeenergie in Form von Dampf injiziert, so werden die Schadstoffe durch Wasserdampfdestillation verflüchtigt. Mit Hilfe dieser thermisch unterstützten Bodenluftabsaugung (TUBA) lassen sich auch mittelflüchtige Schadstoffe entfernen. Das Verfahren kann bei gering durchlässigen Böden mit höherer Effizienz angewandt werden und die sonst übliche Sanierungsdauer läßt sich von mehreren Monaten bis einigen Jahren auf wenige Wochen bis Monate verkürzen.
  • Reaktive Wände
    Dieses passive
    Grundwasserreinigungsverfahren nutzt die natürliche Grundwasserströmung. Dabei werden Wände in den Boden eingebaut, die reaktive oder adsorptive Materialien zur Schadstoffentfernung enthalten. Diese Wände werden zumeist nach dem Funnel-and-Gate-Prinzip konzipiert und senkrecht zur Fließrichtung in der Aquifer eingestellt. Das belastete Grundwasser wird vom undurchlässigen funnel zum durchlässigen gate geleitet, wo die Schadstoffe durch geeignete Adsorbentien im Boden entfernt werden.

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