In-situ thermische Sanierung (ISTH), Spanien
- elektrisch installierte Leistung 1.000 kW
- Über 500 Temperaturmessstellen
- Sanierungsfeld ca. 10,000 m³ in der ungesättigten Bodenzone
- Online-Überwachung der Schadstoff-Konzentrationen in der Roh- und Reinluft mittels Gaschromatographen (GC-PID)
Thermische Sanierung eines CKW-Schadens
Auf dem Standort eines Industriebetriebs in Nordspanien sind umweltrelevante Boden- und Grundwasserbelastungen, insbesondere durch chlorierte Kohlenwasserstoffe, nachgewiesen. Projektgegenstand ist die weitestgehende und dauerhafte Beseitigung der Schadensquelle mittels einer In-situ thermischen Sanierung (ISTH) durch feste Wärmequellen, die elektrisch bis zu einer Temperatur von 450°C dauerhaft betrieben wurden. Die heißen Dämpfe werden per Bodenluftabsaugung erfasst. Parallel zur ISTH-Sanierung erfolgt eine hydraulische Sicherung des Abstroms, sowie Einschränkung des Zustroms. Das mit Zweiphasenextraktionspumpen geförderte heiße Grundwasser wird nach Reinigung vor der Ableitung zur Kühlung der heißen Rohluftgase verwendet.
Leistungsumfang
- Aufwändige Installation der Leitungen für Dampf, Wasser, Strom und Temperatursensoren
- Betrieb und Wartung
- Bodenluftabsaugung mit 2.000 Nm³/h
- Bodenluftreinigung: adiabatische Kühlung, Kondensat Abscheidung, Luftaktivkohlefilter
- Begleitende Grundwasserabsenkung im Zu- und Abstrom mit Zweiphasenextraktions- und Grundwasserpumpen
- Abstromsicherung
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